| Marius Klett nimmt Abschied |
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Endlich ist es soweit, ich habe meine Diplomarbeit abgegeben, den Termin für mein Kolloquium erhalten, die Karten für meinen Diplomball bestellt und bereits die Stelle bei meinem Arbeitgeber angetreten. Mein Studium nähert sich schnellen Schrittes seinem Ende. Einem Ende, auf das ich seit dreieinhalb Jahren hingearbeitet habe. Zweieinhalb Jahre dieser Zeit habe ich als Mitglied in der DCI verbracht, zwei davon im Vorstand des Vereins. Mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge habe ich schließlich Anfang März mein Amt an meine Nachfolger übergeben. Ein guter Zeitpunkt also, um eine kleine Bilanz zu ziehen über die Zeit im Verein und als Vorstand. Als ich damals in die DCI eintrat, war noch alles fremd. Die Leute kannten sich alle untereinander, viele DCI-interne Worte flogen mir um die Ohren (KZG, GT, Gelbes Schwein, usw.) und alles war in Bewegung. Ein Seminar hier, eine Veranstaltung dort, Spenden sammeln, zusammen was unternehmen... Da qualmt einem schnell der Kopf. Doch schon nach kurzer Zeit fand ich mich zurecht, vor allem durch die freundliche Unterstützung der „alten Hasen“. Bald war ich in Projekte integriert und unterstützte die Arbeit des Vereins aktiv mit und die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben. Was ich nicht ahnte, war, dass ich einmal diesen Verein leiten und die Verantwortung für Finanzen und Mitglieder übernehmen würde. Neben der Verantwortung, die diese Position von mir verlangt hat, war natürlich auch Zeitaufwand nötig, um am DCI-Leben teilzunehmen. Zahlreiche Fahrten zwischen Solingen und Brühl mit der geliebten Deutschen Bahn waren genauso an der Tagesordnung, wie Abends nach Arbeit oder Studium noch Emails lesen und beantworten, Entscheidungen treffen, nachfragen, telefonieren, etc. Trotzdem war es sinnvoll investierte Zeit, denn auch wenn ich immer für den Verein gearbeitet habe, so habe ich doch dadurch Erfahrungen gesammelt, die für mein Berufsleben von großem Nutzen sein werden. Interessanterweise begegnen einem dort nämlich (fast) die gleichen Probleme, mit nicht eingehaltenen Deadlines, mit demotivierten Kollegen, auch mal mit Kollegen, die sich untereinander nicht verstehen und mit noch einigen anderen Dingen. Es gibt viele Parallelen und wer das erkennt, der kann aus der relativ risikofreien Arbeit in der DCI viel mitnehmen, um in der Zukunft nicht ins große Fettnäpfchen zu treten. Daneben habe ich aber in all dieser Zeit vor allem viel schönes erlebt und viele interessante und besondere Menschen kennen gelernt, meine Mit-DCI'ler. Diverse Strategiefahrten haben uns einander näher und Seminare und Veranstaltungen schlauer gemacht. Eine Verbindung, die auch über die Vereinsgrenzen hinausgeht und die mein Leben bereichert hat. Der Ideenreichtum und das freiwillige Engagement all dieser Studenten hat mich begeistert. Gerade das macht die DCI aus und zu einer kleinen Insel im EUFH-Alltag, auf der sich alle zusammenfinden, die mehr erreichen wollen, als bloß gute Noten. Es ist diese Einstellung die einen selbst zu mehr Leistung und Engagement beflügelt und die allen, die diese Auffassung teilen, im Job einmal Türen öffnen und Chancen erschließen wird. Wenn das nicht genug Gründe sind, sich zu engagieren... Für die Zukunft wünsche ich der DCI alles Gute, viele gute Ideen, immer genug engagierte Mitglieder und dass sie alle ihre Ziele erreichen möge. Beste Grüße Marius Klett ![]() Die DCI dankt Marius Klett und Meike Wilke für Ihr Engagement und wünscht den beiden für Ihre berufliche Zukunft alles Gute! |



